Der Basilisk wird in der Mythologie und Folklore als der König der Schlangen bezeichnet. In meiner Fantasywelt gehört der Basilisk zu den gefährlichsten nicht humanoiden Monstern. Im Mittelalter war der Basilisk weit verbreitet. Heute gibt es nur noch ein paar Hundert auf der Welt.
Entstehung und Lebensraum
Ein Basilisk schlüpft aus einem dotterlosen Hühnerei, das von einer Kröte ausgebrütet wird. Dabei dient die Kröte als erste Nahrungsquelle für den jungen Basilisken.
Der Basilisk wohnt in tiefen und dunklen Höhlen. Diese verlässt er nur für die Jagd oder um seinen Blutrausch zu stillen. In selten Fällen lebt er auch in verlassen Brunnen- und Minenschächten. Trotz seines Namens lebt der Basilisk vorzugsweise in Europa sowie im orientalischen und arabischen Raum. In seltenen Fällen kann man ihn auch außerhalb seines Lebensraums antreffen.
Aussehen
Der Basilisk erreicht eine Länge von 15 bis 25 Metern. Seine Körperbreite variiert zwischen 2 und 3 Metern. Die Farbgebung seiner Schuppen entspricht der Farbpalette seines Lebensraums, damit er sich gut darin tarnen kann. Der Basilisk hat ein langes Maul. Dieses ist voll mit messerscharfen Zähnen. Die Zähne haben ungefähr die Größe eines Dolches. Die Augen sind meistens giftgrün und leuchten im Dunkeln.
Trotz mittelalterlicher Zeichnungen besitzt der Basilisk einen reinen Schlangenkörper. An seinem Hinterkopf besitzt er einen Dornenkranz. Dieser erinnert an eine Krone. Entlang der Wirbelsäule wachsen weitere Dornen aus seinem Rücken.
Stärken & Schwächen
Der Blick des Basilisk paralysiert sein Opfer, damit er es besser jagen kann. Daraus ist der Mythos entstanden, dass der Blick einen versteinert. Sein Speichel ist ätzend, damit er seine Beute besser verspeisen und verdauen kann. Das Gift des Basilisken ist das gefährlichste und potenteste Nervengift der Welt. Falls die Beute den Blick sowie den Biss überlebt und fliehen kann, stirbt sie nach wenigen Minuten an dem Gift.
Die einzigen bekannten Gegengifte für das Gift des Basilisken ist zum einen, sein eigenes Blut. Der Basilisk produziert das Gift in Giftdrüsen unter dem Kiefer. Sein Blut besitzt daher Antikörper für das Gift. Das andere Gegengift ist die Gallenflüssigkeit des Wiesel. Das Wiesel ist als einziges Tier immun gegen das Gift des Basilisken.
Den Basilisken kann man durch Enthauptung töten. Aber dafür muss man die Klinge präzise zwischen die Wirbel seines Rückgrats schlagen. Ansonsten zerspringt die Klinge oder bleibt im Knochen stecken. Ein gutes Indiz für die Lage der Wirbel sind die Dornen, die auf seinem Rücken wachsen. Die zweite Möglichkeit ist, das Herz des Basilisken zu durchstoßen. Aber aufgrund seiner Mobilität und der Bedrohung, die der Basilisk darstellt, ist die Lage des Herzens nicht genau bekannt. Die dritte Möglichkeit ist, dass der Basilisk sich selbst ansieht.