Das Besondere an Filmen, Serien und Büchern sind die Figuren mit ikonischem Wiedererkennungswert. Diese Figuren stechen heraus, weil sie auf eine gewisse Art und Weise besonders sind. Sie heben sich deutlich von den anderen Charakteren ab. Entweder, weil sie charmant, humor- und liebevoll dargestellt werden, oder durch Entscheidungen und Handlungen in Erinnerung bleiben.
Der Grund, warum Nebenfiguren im Gedächtnis bleiben
Diese Figuren bleiben in Erinnerung, weil sie einzigartig in ihrer Darstellung sind. Es müssen aber nicht immer zwingend die Hauptfiguren sein, die ikonisch für einen Film, eine Serie oder ein Buch sind.
Ein passendes Beispiel ist der Barde Troubadix aus Asterix und Obelix. Ich freue mich jedes Mal, ihn zu sehen, weil es immer sehr humorvoll ist. Dr. James Wilson aus Dr. House ist ein weiteres treffendes Beispiel. Trotz all seiner Probleme und negativen Charakterzüge, die Gregory House während der gesamten Serie zeigt, steht Wilson immer zu House. Und am Ende der Serie zahlt sich diese bedingungslose Freundschaft aus.
Die Entstehung dieser Figuren
Ich denke, solche Figuren kann man nicht schreiben. Höchstens kann man ihnen ein paar markante Merkmale und Verhaltensweisen mitgeben, von denen man hofft, dass sie beim Leser oder Zuschauer gut ankommen. Zum einen gibt es bei manchen Büchern, Serien und Filmen große Übereinstimmungen, wer zu den ikonischen Figuren gehört. Und bei anderen geht die Meinung weit auseinander. Am Ende des Tages liegt die Entscheidung bei jedem Leser und Zuschauer selbst.
Ich habe beispielsweise in „Reign of Night“ bereits eine Figur, die ich für sehr ikonisch halte und sehr mag. Sie wird in diesem Buch lange unscheinbar sein. Aber im weiteren übergeordneten Handlungsverlauf soll sie eine präsente Rolle einnehmen. Gleichzeitig denke ich, dass viele diese Figur nicht sofort mögen werden, vielleicht auch nie. Aber das ist nicht wichtig, denn dann hat die Figur ihre eigentliche Aufgabe erfüllt.