Verworfene Ideen

Manchmal kommt es beim Schreiben eines Romans beziehungsweise bei der Arbeit an einem Manuskript zu einem Punkt, da fühlt sich die Idee hinter dem Kapitel, das man gerade schreibt, der Handlung oder dem Projekt als Ganzes nicht mehr richtig an. Es ist ein Gedanke, der einen nicht mehr loslässt.

Keine belanglosen Kleinigkeiten

Wenn dieser Fall eintritt, ist es wichtig, dass man dieses Gefühl nicht ignoriert, sondern hinterfragt, warum das so ist. Es könnten Details sein, wie zum Beispiel, dass eine Figur nicht so auftritt, wie man es geplant hatte. Ein Grund könnte sein, dass man die Absichten und Ziele des Kapitels dem Leser nicht verständlich erzählt hat.

Ein größerer und wichtiger Grund könnte sein, dass man mit dem bisherigen Stand der Handlung unzufrieden ist. Vielleicht ist man auch mit der Handlung in eine Richtung gegangen, die man nicht wirklich vorgesehen hatte – was manchmal passieren kann. Aber das ist ja das Tolle am Schreiben. Nichts ist festgeschrieben. Man kann immer wieder zurückgehen und es umschreiben.

Zudem heißt umschreiben nicht, dass man alles ab einem gewissen Punkt löschen muss. Einzelne Sätze, Abschnitte oder ganze Kapitel kann man in einem anderen Dokument speichern. Man weiß ja nie, wann sie gebraucht werden könnten.

Wem es gefallen sollte

Zudem sollte man auch keine Angst haben, wieder von vorn anzufangen oder die Handlung komplett zu überarbeiten. Bis zu diesem Punkt steckt zwar bereits viel Zeit und Mühe in dem Projekt, aber es ist besser, solche Dinge zu korrigieren oder zu verbessern, als dickköpfig weiterzuschreiben. Letzteres bringt gar nichts. Die erste Person, der das Buch gefallen muss, ist der Autor bzw. die Autorin. Wenn es ihm oder ihr nicht gefällt, werden es die Leser beim Lesen des Buches irgendwann merken.