Das Schlimmste, was jedem passieren kann, der einen Text schreibt, ist eine Schreibblockade. Man blickt auf das Papier oder den Bildschirm und weiß nicht, was man schreiben möchte oder wie man anfangen soll. Und jeder kann sie bekommen, egal ob Studenten bei einem Essay, der Journalist beim Verfassen eines Artikels oder erfolgreiche Autoren wie George R. R. Martin.
Was man dagegen unternehmen kann
Um über eine Schreibblockade hinwegzukommen, haben sich im Laufe der Zeit verschiedene Methoden durchgesetzt. Einerseits hilft es, sich zu entspannen. Dabei kann alles helfen, was einen entspannen lässt. Ich zum Beispiel spiele manchmal Schach, um mich zu entspannen. Es kann auch hilfreich sein, den Text einfach ein paar Tage liegen zu lassen und sich auf etwas anderes zu konzentrieren. Durch etwas Abstand kann man eine neue Perspektive gewinnen.
Eine weitere Methode, die sich für mich durchgesetzt hat, ist einfach, darauf loszuschreiben. Das hört sich zunächst wie ein Widerspruch an. Durch die Schreibblockade weiß man nicht, wie man anfangen soll. Dennoch weiß man, worüber man schreiben will und was man bisher geschrieben hat. Deswegen schreibe ich all meine Gedanken auf, die mir zum Thema einfallen. So komme ich in einen Schreibfluss und kann langsam meine Blockade umgehen. Diese Methode ist zwar etwas zeitaufwendig, weil man nachher alles löschen muss, was nicht mehr benötigt wird. Aber so habe ich schon ein paar Mal meine Schreibblockade bezwungen.