Das Wichtigste beim Schreiben ist, dass man eine eigene Routine aufbaut. Das ist der Grundstein, auf dem alles beruht. Indem man sich jeden Tag einen festen Zeitpunkt setzt, um an seinem Buch zu arbeiten, verhindert man, dass das Projekt zum Erliegen kommt. Egal, ob man aus Spaß ein Buch schreiben möchte oder das Ziel verfolgt, ein Autor zu werden.
Diese Routine kann aus den unterschiedlichsten Punkten bestehen. Wenn man Vollzeit arbeiten geht, studiert oder sogar noch zur Schule geht, kann man sich das Ziel setzen, jeden Tag 800 Wörter zu schreiben. So bleibt man dran. Oder man setzt sich als Vorgabe, dass man jeden Tag ein Kapitel für die Handlung plant, eine Figur entwickelt oder die Handlung überprüft, ob sie zum gegenwärtigen Stand der Handlung noch passt oder angepasst werden muss.
Es sind die großen und kleinen Dinge, die man anpassen muss, um eine gewisse Routine für das Schreiben eines Buches zu entwickeln. Die Punkte müssen auch nicht sehr genau definiert sein. Meistens weitet sich das automatisch aus. Ich habe mir zum Beispiel als Vorgabe gesetzt, jeden Tag mindestens vier Stunden an meinem Manuskript zu arbeiten. Das geht vom Schreiben an dem Manuskript über Figurenentwicklung und Planung bis zur Recherche von Themen, Orten und anderen Informationen, die ich mit Sicherheit verwenden werde. Bis, das brauche ich doch nicht. Aber ich setze mich jeden Tag mit meiner Buchidee und meinem Manuskript auseinander.