Ein wichtiger Aspekt von „Reign of Night“ beziehungsweise für meine Welt ist, dass Entscheidungen immer Konsequenzen haben werden. Die Entscheidungen und Konsequenzen werden vorteilhaft und nachteilhaft für die Figuren sein.
Mein Vorgehen
Oberflächlich betrachtet mag sich das jetzt logisch anhören. Die Entscheidungen haben immer positive oder negative Konsequenzen. Ich hingegen versuche, sie so hart und drastisch für jede Figur zu treffen. Sowohl ihre Entscheidungen als auch die Folgen daraus. Mit diesem Vorgehen könnte ich mir beim Schreiben und Planen der weiteren Handlung sowie der Romane oft selbst im Weg stehen. Aber das mache ich, damit sowohl die Entscheidung als auch die Konsequenz von großer Bedeutung sind.
Meine Checkliste
Um dieses Ziel zu erreichen, habe ich mir folgende Liste mit Punkten überlegt:
- Das kleinere Übel
- Es soll keine moralisch „gute“ Lösung geben. Die Figuren müssen immer zwischen zwei schrecklichen Optionen wählen.
- Konsequenzen durchziehen
- Die Plot-Armor schützt die Figuren nicht. Selbst, wenn deren Leben auf dem Spiel steht.
- Verzögerte Folgen
- Die Konsequenzen einer Entscheidung müssen nicht immer sofort passieren. Zum Beispiel kann eine unbedachte und harmlose Wahl am Anfang der Geschichte sich gegen Ende als fatal herausstellen.
- Kollateralschäden
- Die Konsequenzen einer Entscheidung müssen nicht immer der Figur widerfahren. Sie kann auch Freunde oder Verbündete treffen. Das macht sie emotional noch mal stärker und wirkungsvoller.
- Nebenwirkungen
- Eine gut gemeinte Entscheidung kann ein Problem erschaffen, welches noch verheerender ist als das eigentliche.
- Point of No Return
- Manche Entscheidungen müssen Konsequenzen haben, die unumkehrbar sind.
Je mehr ich von diesen Punkten erfülle, desto besser. Natürlich trifft das nicht auf jede Entscheidung zu, wie zum Beispiel, wo eine Figur ihre Ausrüstung kauft. Aber Entscheidungen, die den Lauf der Handlung oder die Charakterentwicklung der Figur beeinflussen, sollten für diese Punkte berücksichtigt werden.