Mit „Reign of Night“ möchte ich in die Richtung Grimdark gehen. Das ist noch mal ein kleiner Schritt weiter als Dark Fantasy. Die okkulte Welt von Reign of Night soll dunkel, düster und brutal sein, aber sie soll nicht nur das sein.

Was mich daran interessiert

Etwas, das ich besonders faszinierend an Grimdark finde, ist, dass diese Welten sehr zynisch und ironisch sind. Zudem wird die Doppelmoral der Figuren in Grimdark-Werken sehr betont.

Die Charaktere in solchen Welten werden nicht einfach in Gut und Böse beziehungsweise in Helden und Schurken eingeteilt. Sie sind ambivalent. Vermeintliche Helden können überraschend unfair und unberechenbar sein.

Aber am stärksten interessieren mich die Entscheidungen, die in Grimdark-Welten getroffen werden. Es sind immer harte Entscheidungen. Sie sind selten einfach. Diesen Aspekt finde ich sehr nah an der Realität. 

Entscheidungen und Konsequenzen

In meinem Blogbeitrag über Entscheidungen und Konsequenzen bin ich bereits ausführlich auf diese Punkte eingegangen. Aber zwei wichtige Punkte möchte ich noch mal hervorheben. Diese werden im weiteren Verlauf der übergeordneten Handlung wichtiger werden. Bei den wichtigen Entscheidungen soll es keine Lösungen geben, die als gut oder moralisch vertretbar angesehen werden können. Man wird zwischen zwei Übeln wählen müssen. Und eine Plot-Armor – also den Schutz der Figuren durch die Handlung – wird es nicht geben. Die Folgen einer Entscheidung werden konsequent durchgezogen.

Aus diesem Grund baue ich den Grimdark-Aspekt in meine Handlung ein.