Ich habe in Schreibtipps #3 – eine Routine aufbauen – schon angemerkt, dass man eine regelmäßige Routine fürs Schreiben und Planen des eigenen Buches schaffen sollte, um sicherzustellen, dass das Projekt vorankommt. Ich möchte in diesem Beitrag einen Aspekt besonders hervorheben.

Fehlerquellen

Wie ich ebenfalls erwähnt hatte, macht mir das Schreiben des Buches am meisten Spaß. Wenn es nach mir ginge, könnte ich nur das machen – Schreiben. Aber wer liest schon Bücher, bei denen:

  • die Handlung keinem roten Faden folgt?
  • das Buch vor möglichen Rechtschreibfehlern strotzt?
  • Wo Satzzeichen falsch gesetzt sind oder ganz fehlen?

Das sind alles Punkte, die zum einen den Lesefluss behindern oder sogar gänzlich unterbrechen. Aber wenn die genannten Punkte häufig in einem Buch vorkommen, spricht die Qualität Bände. Natürlich können sich vereinzelte Fehler reinschleichen, niemand ist perfekt. Aber worauf ich hinaus möchte, ist, dass die Korrektur ein wichtiger Arbeitsschritt ist.

Die Überprüfung der Grammatik

Ein Teil meiner Routine beim Schreiben ist, dass ich nach jedem Kapitel die Grammatik überprüfe. Dabei gehe ich wie folgt vor: Zuerst lese ich selbst Korrektur und verbessere jeden Rechtschreib- und Satzzeichenfehler. Danach lasse ich die automatische Korrektur das Kapitel korrigieren. Zum Schluss verwende ich noch eine Online-Prüfung für Rechtschreibung und Grammatik. Zurzeit verwende ich dafür Quillbot. 

Erst wenn das erledigt ist, beginne ich, das nächste Kapitel zu schreiben oder plane die Handlung weiter, wenn das fertiggestellte Kapitel einen meiner Planungsblöcke abgeschlossen hat.

An dieser Stelle möchte ich anmerken, dass ich in dieser Phase nur die Rechtschreibung und Grammatik überprüfe. Ich beginne erst mit dem Redigieren und dem ganzheitlichen Überarbeiten meines Manuskriptes, wenn ich das letzte Kapitel geschrieben habe. Solange behalte ich alles in meinem Manuskript, auch wenn sich später herausstellt, dass ich vereinzelte Passagen gar nicht gebraucht hätte. 

Zudem möchte ich erwähnen, dass die von mir genannten Tools, die automatische Korrektur des Schreibprogrammes sowie Onlinedienste, wie beispielsweise Quillbot, niemals ein professionelles Lektorat sowie Korrektorat ersetzen werden. Diese Tools sind aber eine große Hilfe, um den ersten Entwurf so sauber wie möglich zu bekommen, bevor man das Manuskript zu einem Lektorat und Korrektorat schickt.