Sobald die Welt steht, die Hauptfiguren ausgearbeitet sind und die Handlung konzipiert wurde, beginnt der einfache Teil: das Schreiben. Zumindest meiner Meinung nach. Von all den Punkten liebe ich das Schreiben der Geschichte am meisten. Ab diesem Punkt beginnt die Planung, „Wirklichkeit“ zu werden. Deine Figuren machen die ersten Schritte. Die Story entfaltet sich langsam und entwickelt sich spontan weiter.

Inspirationen statt Blockaden

An vielen Tagen wird einem das Schreiben am Manuskript leichtfallen. Man erlebt sprichwörtlich die Handlung vor den eigenen Augen. An einem anderen Tag fällt es einem schwieriger, Wörter aufs Papier zu bringen. Oder man schafft es gar nicht, weil man eine Schreibblockade hat. Über die habe ich bereits in einem anderen Blogpost geschrieben.

Aber wenn es einem schwerfällt, die Wörter zu schreiben, oder sie sprichwörtlich auf der Zunge liegen, können manchmal einfache Synonyme helfen. Das steigert den Lesefluss und erweitert den eigenen Wortschatz für das Manuskript, aber auch für den eigenen Sprachgebrauch. Das kann manchmal bereits helfen.

Hilfreich kann es aber auch sein, wie andere Autor*innen schreiben. Egal, ob erfolgreiche Bestseller-Autor*innen wie Rebecca Yarros oder Sebastian Fitzek. Oder die Lieblings-Indie-Autorin. Das verschafft zum einen selbst neue Perspektiven. Und man kann seinen eigenen Schreibstil verbessern.

Schreiben ist ein Lernprozess

Denn eines sollte man immer bedenken: Man ist nicht sofort ein meisterhafter Autor. Wie bei jeder Tätigkeit, der man nachgeht: Manche sind geschickter als andere. Das heißt nicht, dass man sofort aufgeben sollte, nur weil einer besser ist. Nein, das Gegenteil ist der Fall. Man muss umso härter arbeiten, um sich zu verbessern. Dadurch ist das Glücksgefühl umso erfüllender, wenn man etwas geschafft hat.