Wenn es blutet, können wir es töten …“ – Dean Winchester, Supernatural

Ein wichtiger Bestandteil in der Welt von „Reign of Night“ sind die Vampire. In so gut wie jedem Horror- und Fantasy Universum gehören die Vampire mit zu den mächtigsten und gefährlichsten Wesen. Bei mir wird es ähnlich sein. Dennoch möchte ich meine eigene Version von Vampiren erschaffen. Der Grund dafür ist einfach, ich möchte mich von anderen Autoren unterscheiden.

Die Fähigkeiten

In meinem Buch beziehungsweise in meiner Fantasywelt unterscheide ich zwischen zwei Arten von Vampiren. Die erste Art ist der normale Vampir. Die zweite Art ist der Urvampir. An dieser Stelle möchte ich anmerken, dass ich in diesem Beitrag nicht über die Urvampire reden werde. Das hat den einfachen Grund, dass ich euch damit spoilern sowie die Spannung nehmen würde. Daher konzentriere ich mich nur auf den normalen Vampir.

Der Vampir kann bis zu viermal stärker sein als ein trainierter Mensch. Dies hängt davon ab, wann der Vampir das letzte Mal Blut getrunken hat. Je mehr Tage – oder Wochen – dazwischenliegen, umso schwächer wird er. Dennoch ist Vorsicht geboten. Selbst ein ausgehungerter Vampir ist mindestens anderthalbmal so stark wie ein trainierter Mensch. Sollte ein Vampir wirklich zu lange kein Blut trinken, droht die Gefahr, dass er wahnsinnig wird und in einen Blutrausch verfällt. Tritt dieser Fall ein, ist der Vampir eine willenlose Hülle, die dem Blutrausch erlegen ist. Diesen Status kann man nicht mehr umkehren.

Neben seiner übermenschlichen Stärke besitzt der Vampir noch überaus schnelle Reflexe. Sein Gehör und die Sehkraft eines Vampirs sollte man nicht unterschätzen. In einem Umkreis von 20 Metern kann er so gut wie jeden Herzschlag hören – wenn er sich darauf konzentriert. Gleiches gilt für seine Augen. Sie ermöglichen es ihm die Adern unter der Haut zu erkennen. Ebenso kann er, ähnlich wie eine Katze, im Dunkeln sehen. Seine Umgebung schattiert sich in verschiedene Grau- und Weißtöne, die einen Kontrast bilden. So entsteht eine Art Tiefenwahrnehmung. 

Die Schwächen & der Tod

Der Vampir agiert größtenteils in der Nacht. Dennoch kann der Vampir auch tagsüber in Erscheinung treten. Der Vampir bevorzugt bewölkte und regnerische Tage. Intensive Sonnenstrahlung verursacht schwere Verbrennungen. Ein Kreuz wirkt ebenfalls gegen einen Vampir. Es ist ein heiliges und reines Symbol. Aber das Kreuz wirkt nur bei direktem Hautkontakt. Dann erleidet der Vampir große Schmerzen.

Ein Vampir kann einen Fluss aus reinem und sehr klarem Wasser nicht überqueren. Eine Salzlinie an Fenstern und Türen oder ein Salzkreis kann den Vampir daran hindern, ein Haus zu betreten, oder vor einem Angriff schützen. Es gilt als rein und ist in der Folklore als Schutz vor dem Bösen sehr weit verbreitet. Das Blut eines Toten kann einen Vampir vergiften und lähmen.

Es gibt drei Arten, einen Vampir zu töten.

  1. Einen Pflock oder anderen spitzen Gegenstand durch das Herz jagen. Ist das Herz zerstört, stirbt der Vampir.
  2. II.Für den ungewöhnlichen und überaus seltenen Fall, dass man das Herz aus dem Brustkorb des Vampirs reißen kann, muss man das Herz sofort verbrennen.
  3. III.Man enthauptet den Vampir.
    1. Für diese Methode eignen sich Waffen aus Silber am besten.