Anfang des Jahres hatte ich am Knauer Writing Contest 2026 teilgenommen. Innerhalb von sechs Wochen hatte ich Konzept, Figuren und eine grobe Handlung entworfen. Nach dem Wettbewerb blieb mir die Erkenntnis, dass mir Romantasy nicht liegt. Es war das erste Mal, dass ich in diesem Genre ein Manuskript geschrieben habe. Ich würde mich als romantisch einschätzen, aber ich denke, dass ich nicht romantisch schreiben kann. Zumindest nicht im Genre Romantasy.
Ich habe zwar vorher schon an ein paar Ideen gearbeitet. Aber das war meistens nur für mich. Ein oder zwei Ideen hatte ich zwar bei Verlagen eingereicht. Vor diesem Wettbewerb habe ich nur reine High-Fantasy oder in Richtung Dark Fantasy geschrieben. Bei meinem erneuten Anlauf wollte ich etwas anderes ausprobieren. Daher habe ich mich für Urban Fantasy entschieden.
Urban-Fantasy ist ein flexibles Genre, das sich mit anderen Genres verbinden lässt oder Elemente übernehmen kann. So lasse ich beispielsweise für „Reign of Night“ Krimi-, Horror- und Dark-Fantasy-Elemente einfließen. Zudem fand ich den Gedanken interessant, dass sich meine Geschichte vor den Augen der ahnungslosen Menschen abspielt. Aber auch der Gedanke, wie sich ein Vampir, eine Hexe oder ein Werwolf in einer modernen Welt verhalten würde. Manche leben vielleicht getarnt unter den Menschen. Während andere fernab der Menschen in der geheimen Welt leben. Mit ihren eigenen Regeln und Gesetzen.