Eine kurze Erklärung

Ich habe bereits ein paar Mal erklärt, was man alles für das eigene Romanprojekt braucht, um eine lebendige sowie glaubhafte Welt zu erstellen. Heute möchte ich kurz erklären, wie meine Welt von „Reign of Night“ aussieht.

Das Fundament meiner Welt

Der wichtigste Aspekt meiner Welt ist, dass sie eine alternative Zeitlinie besitzt. Das hatte ich bereits in einem anderen Beitrag erwähnt. Es bedeutet, dass verschiedene historische Ereignisse gar nicht stattgefunden haben oder ich sie für meine Urban-Fantasy-Welt umgeschrieben habe.

Ein Beispiel dafür sind die Dornenkriege, deren Hintergründe ich auf meinem Blog bereits angefangen habe, zu erklären. In Wirklichkeit basiert meine Idee auf den kriegerischen Auseinandersetzungen der rivalisierenden englischen Adelshäuser York und Lancaster um die Königswürde. Diese Auseinandersetzungen wurden später die Rosenkriege genannt.

Ein weiteres Beispiel ist, dass es in meiner Welt Großbritannien nicht gibt, sondern das Königreich Britannia. Aus dem einfachen Grund, dass die Entstehungsgeschichte meines Königreiches eine völlig andere ist als die von Großbritannien.

Architektur und Technik

Ein weiterer Unterschied ist die Architektur. Alles ist im viktorianischen Stil erbaut. Diese Entscheidung habe ich getroffen, weil mir dieser Architekturstil am besten gefällt. Währenddessen schreitet die Technik immer weiter voran. In „Reign of Night“ ist die Technik ungefähr auf dem Stand des Jahres 2020.

Für mich entsteht dadurch eine interessante Symbiose aus Tradition und Moderne, wenn die alten und anmutigen Häuser mit modernster Technik ausgestattet werden. Es ist ein interessantes Urban-Fantasy-Setting, das ein wenig an Steampunk und Cyberpunk erinnert, ohne dass ich in diese Genre-Richtungen gehe.